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Hier der Spielbericht zum ersten Spiel auf der Slyvention 2015.

SL war SeoP
gespielt wurde in Caera





Lieber Freund,

 

ich schreibe dir um dich auf den neusten Stand zu bringen. Ich hoffe, dass Du diesen Brief zum Anlassnehmen wirst dich mit mir zu treffen und erneut an meiner Seite zu sein. Nach den Abenteuern die wir im letzten Jahr zusammen überstanden haben bin ich eine Zeitlang durch das Land gezogen. Mieze und ich kommen immer besser miteinander aus und wir wachsen uns ans Herz. Sie ist eine angenehme Gefährtin und eine treue, geduldige Seele.

 

 

Die Kristallperle

 

Ich verbrachte ein paar Tage in Cellbrick, die Ausbeute unserer gemeinsamen Tage ermöglichten mir ein unbeschwertes Leben. In dem Gasthof, in dem ich untergekommen war, traf ich eines Abends auf einen Zauberer. Sein Name war Gorem, oh ja er war, wie man es sich vorstellt, hielt sich für was Besseres und unschlagbar, kreucht aber auf dem letzten Kupfer durchs Land. Aber es ergaben sich kurzweilige Unterhaltungen über allerlei Dinge und ferne Orte. Durch die Menge an Besuchern gesellten sich in den kommenden Tagen noch einige Personen zu uns, so dass wir nach einigen Tagen eine illustere Runde waren, die sich zusammen die Abende mit Geschichten vertrieb. Da meine Erzählungen im Folgenden diese Leute mit einschließen wird, lass mich sie dir kurz beschreiben.

Den Zauberer habe ich ja bereits erwähnt, recht jung und dem Feuer zugetan. Aber unentschlossen was seine Gesinnung angeht aber freundlich und seine Geschichten weis er auszuschmücken. Dann war da Bafragor, ein Zwergenheiler, ob du es Glaubst oder nicht, hat er als Begleiter einen Jungdrachen…auf einem seiner Abenteuer hat er Ihn gefunden. Er ist sehr Jung noch vollkommen unausgebildet aber eine wunderschöne Erscheinung, schon jetzt. Meistens lässt er sich bei Bafragor auf der Schulter nieder was allen die in seiner Nähe sind die Aufmerksamkeit der Umgebung sichert. Auch Bafragor ist eine imposante Erscheinung wenn er in seiner rot/schwarzen Drachenschuppenrüstung vor einem steht. Allerdings rein körperlich kein Vergleich zu den beiden Barbaren, die zu unserer Gruppe gehörten. Tarpan ist ein  Riese, ein Muskelberg… ein Barbar eben. Lemac, der andere Barbar, ist ein störrischer Kerl, er hält es für unehrenhaft sich heilen zu lassen oder magische Hilfe in Anspruch zu nehmen. In unseren Runden beharrte er immer wieder lautstark darauf, dass alles was er an Unterstützung bräuchte, Tatjana wäre. Tja Tatjana…. Seine riesige zweiblättrige Axt…
Du siehst eine Runde mit Potential.

 

Eines Abends saßen wir wieder zusammen, langsam hatte man sich alle Geschichten erzählt und unsere Gespräche wandten sich der Zukunft zu. Keiner von uns hatte einen konkreten Plan, was er als nächstes tun wollte. Da wir nicht mehr nur auf uns selbst gerichtet waren, bekamen wir alle die Geschichte mit, die ein gut gekleideter Mann am Tresen zum Besten gab. Er erzählte von einem Märchen, es ging um eine Perle, die ein Prinz einst fand und dadurch sein Land ins Unglück stürzte. Er sagte, er suche jemanden der Ihm helfe diese Perle zu finden. Aber weiter kam er nicht mit seiner Erzählung. Eine ganze Meute angetrunkener Tunichtgute unterbrach Ihn und machte sich lautstark über ihn lustig. Naja unsere Aufmerksamkeit richtete sich wieder uns selber zu und wir beachteten das Gegröle nicht weiter. Kurz darauf stand der Mann, der die Geschichte erzählte an unserem Tisch und fragte ob wir ihm nicht helfen wollten; es wäre eine Menge Geld  für uns drin…
Bevor wir nachfragen konnten, was er zu erzählen habe kamen die Jungs, dich sich weiterhin über ihn lustig machten näher. So sagte der Mann, der freudig fest gestellt hatte, dass wir Ihn nicht sofort verlachten:
„Wenn ihr mehr erfahren wollt trefft mich in zehn Minuten am Stall.“
Dann verschwand er.